In Hessen gibt es ca. 40 einheimische Fischarten und drei Arten von Rundmäulern. Davon sind 16 Arten gefährdet, drei befinden sich auf der Vorwarnliste und eine ist extrem selten. Fische sind Teil des Gewässerökosystems und als biologische Qualitätskomponente im Rahmen der Wasserrahmenrichtlinie bewertungsrelevant. Daher ist die Erfassung von Fischen erforderlich.
Einheimische Krebse und Muscheln sind gefährdet, sodass sie im Fokus des Artenschutzes und der Gewässerbewirtschaftung stehen. Die Erfassung von Fisch-, Krebs- und Muschelbeständen zählt zu unseren Kernkompetenzen.

Besonders engagieren wir uns für den Schlammpeitzger, den Schneider, die Äsche und den Aal. Seit vielen Jahren führen wir Wiederansiedlungsprojekte für das Land Hessen durch.

Zur Erfassung von Flusskrebsen bieten wir Tagbegehungen zur Suche in und an Unterständen, sowie die nächtliche Suche nach aktiven Tieren an. Bei Bedarf steht eine Vielzahl an Reusen verschiedener Bauarten bereit, um auch große Aufträge sinnvoll bearbeiten zu können. Um eine Verschleppung von bspw. der Krebspest zu verhüten, verwenden wir erprobte Desinfektionsmittel und können bei einem Gewässerwechsel auch auf redundante Wathosen, Stiefel und andere Ausrüstung zurückgreifen. Neben speziellen Fragestellungen geht es in vielen unserer Projekte um die Bestandserhebung der planungsrelevanten FFH-Anhang-II- bzw -V-Arten Edelkrebs und Steinkrebs.

Muscheln erfassen wir watend oder vom Boot mittels Sichtkasten, Kescher, Dredge oder Greifer sowie bei Bedarf tauchend. Neben speziellen Fragestellungen prüfen wir Gewässer auf mögliche planungsrelevante Arten wie die Bachmuschel (Unio crassus) als FFH-Anhang-II- und -IV-Art.

