Haselmausuntersuchung

Zur Erfassung von Haselmäusen werden Niströhren und Kobel eingesetzt. Haselmäuse leben primär kletternd und bauen ihre unscheinbaren Nester in Sträucher oder Gehölze über dem Boden, sodass diese schwer gefunden und erreicht werden können. Zur besseren Nachweismöglichkeit werden deswegen künstliche Nisthilfen aufgehängt, die von Haselmäusen angenommen werden um ihre charakteristischen Nester darin zu bauen. Als Nisthilfe dienen schwarze Niströhren, sogenannte Haselmaustubes, und Holzkästen, die eine Öffnung zum Stamm hin haben („Kobel“).

Im Herbst verlassen die Haselmäuse ihre Freinester sowie tubes und Kobel um ihre Winterquartiere zu beziehen, und die Nisthilfen werden von uns wieder eingesammelt. Informationen zur Haselmaus finden sie auf der Internetseite des Bundesamt für Naturschutz https://www.bfn.de/artenportraits/muscardinus-avellanarius (externer Link).

Nach oben scrollen